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10. Juni 2026

5 Fragen an Christina

Was hat Dich ursprünglich dazu bewegt, freie Rednerin zu werden – und gab es einen Moment, in dem Du wusstest: „Das ist genau mein Ding“?

Bereits 2025 habe ich einen Zeitungsartikel über eine freie Rednerin gelesen und war direkt Feuer und Flamme, weshalb ich sofort die Internetrecherche zur Redner*innen-Ausbildung gestartet habe. Aber wie das manchmal so ist, kam das Leben dazwischen und die Idee, sich zur Rednerin ausbilden zu lassen, war erstmal wieder aus dem Kopf. Anfang 2026 hatte ich dann Kontakt zu einer lieben Kollegin, die ich lange nicht mehr gesprochen hatte. Sie erzählte mir, dass sie gerade eine Ausbildung zur Freien Rednerin mache, und dann war die Idee wieder da. Ich habe tagelang im Internet recherchiert und mich auf Ihre Empfehlung hin für einen Infoabend bei "Freie Redner" (https://freieredner-ausbildung.com) angemeldet. Die bereitgestellten Materialien habe ich sofort durchgearbeitet und auch die ersten Videos und Podcastfolgen angeguckt bzw. angehört. Ich war begeistert und habe mich dann noch vor Beginn des Infoabends für die Ausbildung zur Freien Rederin (IHK) angemeldet. Und rückblickend muss ich sagen: Es war eine fantastische Entscheidung! Dem Motto der Ausbilder "Jeder Mensch hat eine gute Zeremonie verdient" kann ich zu 100% zustimmen und ich freue mich, selbst ein Teil dieses Anspruchs sein zu können.

Zeremonien begleiten oft große Gefühle und besondere Lebensmomente. Wie schaffst Du es, dabei professionell zu bleiben und trotzdem emotional mitzuschwingen?

Das ist tatsächliche eine Herausforderung für mich. Ich bin sehr emphatisch und kann mich gut in die Lage anderer versetzten. In der Ausbildung haben wir Techniken gelernt, die man anwenden kann, falls man während der Zeremonie merkt, dass man zu emotional wird. Und wenn es dann mal so sein sollte, dass ich ein Tränchen im Auge habe, dann ist das halt so. Im Rheinland sagt man "Et kütt, wie et kütt!" (Es kommt, wie es kommt!) und genau so sehe ich das auch.

Wenn Menschen Dich nach einer Zeremonie beschreiben würden: Was hoffst Du, würden sie über Dich als Person sagen?

Ich hoffe, dass ich die Menschen mit meiner Arbeit im Herzen erreichen kann. Einzelne Worte werden vergessen, aber Emotionen und Atmosphäre bleiben.

Wenn mich also jemand nach der Zeremonie fragen würde "Wie lange kennst du eigentlich schon das Paar/ die Familie/ die verstorbene Person ...?", dann habe ich alles richtig gemacht, denn mir ist es gelungen, die Zielperson(en) zu würdigen und ehren und in einem neuen, aber trotzdem passenden Licht erstrahlen zu lassen.

Wie sieht ein typischer Tag bei Dir aus, wenn Du gerade keine Zeremonie hältst? Gibt es Dinge oder Rituale, die Dir besonders wichtig sind?

Ich bin absoluter Frühstücks-Mensch! Ohne Frühstück geht nichts bei mir. Deswegen startet mein Tag immer mit einem leckeren Frühstück. Am Wochenende gerne mit Rührei, Brötchen, Käse, Möhren, Avocado, Humus und Erdbeeren vom eigenen Balkon. Unter der Woche ist das Frühstück deutlich spärlicher, aber trotzdem vielseitig.

Ansonsten beschäftige ich mich in meiner Freizeit gerne mit kreativen Projekten. Ich nähe gerne oder gehe andere DIY-Projekte an. Zuletzt habe ich die Einladungskarten für die kirchliche Trauung meines Mannes und mir gebastelt. Mal schauen, was mir als nächstes einfällt.

Den Abend lasse ich gerne gemütlich ausklingen: entweder auf dem Sofa vor dem TV mit einer Serie, mit einem Spieleabend oder mit einer Diskofox-Session.

Abseits von Trauungen, KiWis oder Lebensfeiern: Was begeistert Dich im Leben ganz persönlich und womit kann man Dir garantiert eine Freude machen?

Ich lasse ich mich gerne mitreißen und bin begeisterungsfähig. Ob bei einer guten Geschichte, beim Fußballgucken oder bei einem Ausflug, ich bin dabei.

Außerdem freue ich mich über ein ehrliches und tiefgründiges Gespräch, genauso wie einen guten Witz oder ein authentisches Lob. Ich bin großer Blumen- und Pflanzenfan (ich lebe in einem Dschungel), esse gerne Sushi und Schokolade.

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„Ich finde die richtigen Worte für Eure wichtigsten Momente — echt, persönlich und mit ganz viel Gefühl.“

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